NLP Glossar

In diesem Glossar findest du die wichtigsten Begriffe und Formate aus dem neuro-linguistischen Programmieren.

AZum Anfang

Absicht

Der Grund für das Auslösen eines Verhaltens.

Abwehrmechanismus

Verhaltensweise von Menschen, um den Zugriff auf ein Geheimnis oder Schatten abzuwehren.
Siehe auch “Was sind Abwehrmechanismen?”.

Ambiguität

Beschreibung für eine Kommunikation die Mehrdeutig ist und es notwendig macht, die Kommunikation mit dem Kontext zu vergleichen.

Amnesie

Ein Verlust der Erinnerung an eine Wahrnehmung.

Amplifikation

Verstärken von Sinnesempfindungen (VAKOG) über die Submodalitäten.

Analgesie

Künstliches Ausschalten der Schmerzempfindung.

analog

Beschreibung für etwas, das stufenlos oder kontinuierlich regelbar ist.

Anker

Ein Reiz der zu einer Reaktion führt. Eine sogenannte Reiz-Reaktionskette.

Anästhesie

Künstlich hervorgerufene Bewusstlosigkeit.

Augenfixation

Eine Methode zur Einleitung einer Hypnose, bei welcher der Blick fixiert wird.

Augenzugangshinweise

Bewusste oder unbewusste Bewegung der Augen, welche Aufschluss geben, in welchem Repräsentationssystem ein Gegenüber aktiv ist.

Axiom

siehe Grundannahme

BZum Anfang

Bandler, Richard

Ein Co-Entwickler des NLP.

Blitzinduktion

Eine besonders schnelle Hypnoseinduktion, die oftmals durch Schock oder Überladung funktioniert.

Bodenanker

Ein Bodenanker ist ein Anker, der sich die räumliche Sortierung von Erlebnissen bei Menschen zu Nutze macht. Dabei werden oft Gefühle auf einen Punkt im Raum projizieren, damit diese beim betreten erlebt werden können. Es können auch bestimmte Räume als Anker dienen, beispielsweise werden viele Menschen automatisch müde, wenn sie sich in auf das Bett in ihrem Schlafzimmer begeben.

CZum Anfang

Change History

NLP Format bei dem mittels der Timeline vergangene Erlebnisse neu bewertet und neu erlebt werden können.

Coaching

Zielorientierte Begleitung einer Person zum Zweck der persönlichen Förderung durch einen ausgebildeten Coach.

Core Beliefs

Die wichtigsten Glaubenssätze eines Menschen, welche normalerweise tief mit der persönlichen Identität verbunden sind.

DZum Anfang

Deduktion

Ausleitung aus einer Hypnose.

digital

Beschreibung für etwas, was entweder anwesend oder abwesend ist.

Dilts, Robert

Entwickler wichtiger NLP Modelle, wie die der logischen Ebenen und der Walt-Disney-Strategie.

EZum Anfang

Einfache Tilgung

Ein Satz bzw. eine Kommunikation bei dem Informationen einfach weggelassen wurden. Z.B. “Ich bin verwirrt.”, “Vater trinkt.”, “Ich bin glücklich.”,…

Elizitieren

Bezeichnet das Erkunden von Strategien im NLP. Dabei geht es darum, zu verstehen, was ein Mensch tut, um ein bestimmtes Resultat zu erreichen. Dabei wird versucht, jeder Schritt im Innen (in den Repräsentationssystemen), der einem Schritt im Aussen vorrausgeht zu erfragen und sichtbar zu machen.

Emotion

Siehe Gefühl

Erickson, Milton H.

Berühmter Hypnotiseur aus den USA, der von 1901 bis 1980 lebte und zu grossen Teilen die moderne Hypnose, wie auch das NLP beeinflusste.

Eye Accessing Cues

siehe Augenzugangshinweise

FZum Anfang

Fast Phobia Cure

Die Fast Phobia Cure (deutsch: “schnelle Phobiebehandlung”) dient dem schnellen Auflösen von Ängsten und Phobien.

Feedback

Eine Rückmeldung über ein Verhalten.

Fehlender Referenzindex

Beim fehlenden Referenzindex fehlt die Information, auf welche sich ein Hinweis bezieht. Es ist etwas geschehen, aber es ist bspw. nicht klar, wer es getan hat oder auf wen eingewirkt wurde. Z.B. “Man hört mir einfach nicht zu.”

Format

Ein fixer Ablauf von Schritten zur Durchführung einer Intervention.

GZum Anfang

Gedankenlesen

Es wird behauptet zu wissen, was die andere Person gerade denkt oder fühlt. Oder es wird jemandem zugeschrieben, was diese Person über sich selbst wissen sollte. Z.B. “Franziska mag mich nicht.”, “Du weisst ganz genau, was ich sagen will.”,…

Gefühl

Eine Gemütsbewegung, die aufgrund einer bewusst oder unbewussten Wahrnehmung einer Situation ausgelöst wird.

Generalisierter Referenzindex

Eine Aussage wird über alle Elemente getroffen, ohne jedoch einen Universalquantor zu nutzen. Z.B. “Männer wollen immer nur das Eine.”, “Deutsche fahren zu schnell.”

Generalisierung

Das bewusste oder unbewusste Verallgemeinern von Informationen.

Glaubenssatz

Eine Überzeugung einer Person, wie bestimmte Dinge sind. Genauer eine subjektive Generalisierung, zu verschiedensten Themen, basierend auf eigenen Erfahrungen oder auch Meinungen von Mitmenschen.

Grinder, John

Ein Co-Entwickler des NLP.

Grundannahme

Eine Grundannahme ist ein Grundsatz einer Theorie oder Wissenschaft, die ohne zwingenden Beweis als gegeben betrachtet wird.
Siehe auch die 10 Grundannahmen des NLPs.

HZum Anfang

Hypnose

  1. Veränderter Bewusstseinszustand, bei dem der kritische Faktor reduziert ist.
  2. Prozess um eine Person in eine Trance zu begleiten.

Hypnotiseur/Hypnotiseurin

Person die Hypnose bei einem Gegenüber anwendet.

IZum Anfang

Induktion

Einleitung einer Hypnose bzw. hypnotischen Zustands.

Innerer Dialog

Ein Dialog, der eine Person mit sich selbst führt, ohne das er von aussen wahrnehmbar ist.

JZum Anfang

Johari-Fenster

Modell aus der Persönlichkeitspsychologie, welches die verschieden sichtbaren Aspekte einer Persönlichkeit zeigt.
Siehe auch “Das Johari-Fenster und was es mit Schatten zu tun hat!”.

KZum Anfang

Komplexes Äquivalent

Etwas das überprüfbar ist, wird so mit einer Interpretation verknüpft, dass es so aussieht, als würde X immer Y bedeuten. Z.B. “Mein Mann lächelt mich nicht an. - Er liebt mich nicht.”, “Das kostet nicht viel. - Das kann nicht gut sein.”,…

Kritischer Faktor

Teil unseres Bewusstseins, der neue Informationen mit alten Wahrnehmungen und Glaubenssätzen vergleicht. Der kritische Faktor weist Dinge zurück, welche unseren Erfahrungen und früheren Wahrnehmungen widersprechen.

LZum Anfang

Leading

(Oft nonverbale) Veränderung eigener Verhaltensweisen mit der die Änderung von Verhaltensweisen eines Gegenübers bezweckt werden soll.

MZum Anfang

Mentoring

Weitergabe von Know-How und Fähigkeiten an eine Person durch einen ausgebildeten Mentor.

Meta-Modell (der Sprache)

Ein Modell zum Erkennen von Tilgungen, Generalisierungen und Verzerrungen in einer Kommunikation und entsprechenden Fragen, um diese aufzulösen.

Milton-Modell

Umkehrung des Meta-Modells, um eine unspezifische Sprache zu schaffen, die von vielen Menschen bei Umgehung des kritischen Faktors verarbeitet wird.

Modaloperatoren der Notwendigkeit/Möglichkeit

Etwas wird so verallgemeinert, als wäre es notwendig oder liesse viele Wahlmöglichkeiten zu, die jedoch nicht im Detail hinterfragt werden. Z.B. müssen, sollen, dürfen,…

Moment of Excellence

NLP Format bei dem der schönschte Moment einer Person geankert und so immer abrufbar gemacht wird.

NZum Anfang

Nominalisierung

Eine Nominalisierung ist ein Substantiv (Hauptwort), das aus einem Verb oder Adjektiv abgeleitet wurde und sich nicht anfassen lässt. Z.B. Freiheit, Schönheit, Liebe, Freundschaft,…

OZum Anfang

Oberflächenstruktur

Beschreibung für die typischen Generalisierungen, Verzerrungen und Tilgungen eines Sprachgebrauchs aus linguistischer Sicht.

ÖZum Anfang

Öko-Check

Die Überprüfung eines Ziels oder einer Verhaltensweise in Bezug auf die Ökologie bzw. die davon betroffenen Systeme (z.B. Familie, Umwelt, Beruf,…).
Z.B. kann es bedeuten, wenn ich mehr Sport mache, dass ich dann weniger Zeit habe, fernzusehen, was bedeutet, dass auch dieser Aspekt berücksichtigt werden darf.

Ökologie

Die Ökologie meint die Umsysteme eines Systems (z.B. eines Menschen), auf welche das einzelne System einen Einfluss hat.

PZum Anfang

Pacing

Umschreibung des Vorgangs des Spiegelns eines Gegenübers.

Präsupposition

Stillschweigende Vorannahme, welche die Deutungsgebung von Dingen wie z.B. Vermutungen, Gedanken, etc. beeinflussen.

RZum Anfang

Raumanker

Siehe Bodenanker

Reframing

Veränderung des Inhalts oder des Kontextes einer Erfahrung.

Repräsentationssystem

Das System, wie Menschen ihre Informationen bzw. Erlebnisse in ihren Sinneskanälen (VAKOG) repräsentieren bzw. abspeichern.

Ressourcen

Kraftquellen (Fähigkeiten, Kompetenzen, …), die ein Mensch nutzen kann, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen.

SZum Anfang

Schatten (der Persönlichkeit)

Anteil der Persönlichkeit, welcher der Person, sowie deren Umfeld unbekannt ist.
Siehe auch “Das Johari-Fenster und was es mit Schatten zu tun hat!”.

SMART

Eine Art deine Ziele zu strukturieren: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert.

Submodalitäten

Verschiedene Qualitäten einer Sinnesempfindung (VAKOG). Zum Beispiel: hell, dunkel, laut, leise,intensiv, schwach, weich, hart, etc.

TZum Anfang

Tiefenstruktur

Die innere Repräsentation einer Kommunikation. Also wir erleben, wenn wir etwas kommunizieren.

Tilgung

Das bewusste oder unbewusste Weglassen von Information.

Timeline

Die Timeline (engl. Time-Line) oder Zeitlinie ist eine räumliche Anordnung unserer Erfahrungen wie Gefühle, Bilder, Geräusche im zeitlichen Horizont.

Trance

siehe Hypnose

UZum Anfang

Umgekehrtes Gedankenlesen

Eine Person nimmt an, dass das Gegenüber Gedanken lesen kann, und erwartet, dass sich die andere Person deshalb auch dementsprechend zu verhalten habe. Z.B. “Das hättest du doch wissen müssen”, “Du weisst genau was ich darüber denke.”,…

Universalquantor

Verzerrendes Sprachmuster mit unklaren Zeit- oder Mengenbeschreibung, z.B. immer, alle, niemals niemand,…

Unspezifische Verben

Es wird zwar kommuniziert, das etwas getan wurde. Die Information, wie es getan wurde, wurde allerdings weggelassen. Z.B. “Ich bin in die Ferien gegangen.”

Unterschlagen des Urhebers

Es wird nicht kommuniziert, wer eine bestimmte Sache getan hat oder wer für etwas verantwortlich ist. Z.B. “Ohne Fleiss kein Preis!”, “Wenn der Teller nicht leer ist, gibt es kein schönes Wetter.”,…

Ursache und Wirkung

Es wird behauptet, dass X automatisch Y bedeutet. Es wird ein Kausalzusammenhang zwischen einem Ereignis und einer Gefühlsreaktion erstellt. Z.B. “Dein Lachen lenkt mich ab.”, “Meine Frau macht mich wütend.”,…

Utilisieren

Etwas nutzbar machen.

ÜZum Anfang

Überladung

Eine Form der Unterbrechung bei dem die Sinneskanäle eines Menschen bewusst mit vielen Sinneseindrücken gleichzeitig überlastet werden.

VZum Anfang

VAKOG

VAKOG bezeichnet unsere fünf Sinne: Visuell (Sehen), Auditiv (Hören), Kinestetisch (Fühlen), Olfaktorisch (Riechen), Gustatorisch (Schmecken).

Vergleichende Tilgung

Es fehlt die Information, auf was sich ein Vergleich bezieht oder mit was verglichen wird. Z.B. “Menschen die Schokolade essen sind glücklicher.”

Verlorener Performativ

siehe Unterschlagen des Urhebers

Verzerrung

Das bewusste oder unbewusste Verändern von Informationen, die so nicht korrekt sind.

Vorannahmen

Dem Empfänger wird etwas unterstellt, ohne dass es explizit angesprochen wird. Oftmals ist dies dem Sender gar nicht bewusst. Z.B. “Wenn er klug wäre, würde er das verstehen.”, “Mein Sohn ist genau so faul, wie sein Vater.”,…

WZum Anfang

Wirklichkeit

Die subjektive Realität, welcher ein Mensch durch seine fünf Sinne (VAKOG) erlebt.

Wohlgeformtheitskriterien

Kriterien, die erfüllt werden müssen, damit ein Ziel als wohlgeformt gilt und somit leichter erreicht werden kann.

ZZum Anfang

Zeitlinie

siehe Timeline

Zustand

Beschreibt die Gesamtheit aller Prozesse in dem sich ein Mensch zu einen bestimmten Zeitpunkt befindet.