Wie kleine Worte den Kontext radikal ändern!

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„Klein Vieh macht auch Mist.“, sagten schon die Menschen im 19. Jahrhundert. Und wie wir wissen, trifft dies auf vieles zu. So auch auf unsere Sprache. Im NLP beschäftige ich mich integral mit der Sprache und lernte sehr gut zuzuhören.

Kleine Wörter können viel verändern und den ganzen Kontext einer Erfahrung komplett umkehren. Denn Wörter repräsentieren nicht nur unsere Erfahrungen, sondern sie heben bestimmte Dinge in den Vordergrund und andere in den Hintergrund.

In diesem Blogbeitrag zeige ich euch, wie man den Kontext eines Satzes nur durch ändern eines Wortes verändern kann. Wir schauen uns dazu die Wörter „aber“, „und“ und „obwohl“ an.

Nehmen wir zwei Erfahrungen:

  • Heute liege ich am Strand.
  • Morgen muss ich wieder arbeiten.

Aber-Kontext

Grafik: Heute liege ich am Strand, aber mogen muss ich arbeiten.

Die Verkettung mit dem Wort „aber“ führt dazu, dass der zweite Satz höher gewichtet wird, als der Erste. Somit steht nicht das Gefühl der Ferien im Vordergrund, sondern der Fakt, dass man wieder arbeiten muss. Man fokussiert sich auf die Arbeit.

Und-Kontext

Grafik: Heute liege ich am Strand und morgen muss ich arbeiten.

Im Und-Kontext werden beide Erfahrungen gleich gewichtet. Die Arbeit und die Ferien werden somit als gleichwertig kommuniziert.

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Obwohl-Kontext

Grafik: Heute liege ich am Strand, obwohl ich morgen arbeiten muss.

Wenn wir den Satz noch einmal anpassen und das Wort „obwohl“ verwenden, können wir den ersten Satz in den Fokus setzen. Nun wird kommuniziert, dass die Ferien wichtiger sind als die Arbeit. Man fokussiert sich auf die Ferien.

Fazit

Kleine Dinge können viel bewirken und es ist wichtig, einem Gegenüber sehr genau zuzuhören. Durch das Erkennen dieser kleinen Nuancen in der Sprache kann man sich ein viel genaueres Weltbild seines Kommunikationspartners machen und so viel zielgerichter kommunizieren.

Auch findet man relativ einfach heraus, ob eine Person ihren Fokus auf positive oder negative Dinge richtet und kann so eine Ebene tiefer gehen. Beispielsweise gibt es Menschen, die jede noch so positive Erfahrung mit einem „aber“ abwerten. Z.B. „Ich bin heute glücklich, aber weiss dass wieder schlechte Zeiten kommen werden“. Hier fokussiert unser Hirn nicht auf das glücklich sein, sondern auf die schlechten Zeiten, die kommen werden.

In diesem Punkt finde ich es auch immer wichtig, auf die eigene Kommunikation zu achten. Welche Wörter wir in unserer eigenen Sprache mit anderen Menschen und mit uns selbst verwenden.

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